Grafische Helfer
Unkompliziertes und schlichtes Webseiten-Design zu entwerfen, dass nicht von den eigentlichen Inhalten ablenkt, erweist sich als anspruchvolles Unterfangen. Vielen Webdesigner fällt es schwer, mit der Gestaltung nicht andere Webdesigner zu beeindrucken. Man muss sich bewusst machen, wer der Empfänger der optischen Aufmachung sein wird.Auch wenn Schrift immer gegenüber Icons und Bildern zu bevorzugen ist, wird der Charakter einer Webseite durch deren Gestaltung geprägt.
Der Webseiten-Besucher erkennt eine Webseite nicht an deren Text sondern an deren grafische Aufmachung wieder. Folglich sollte man Grafiken und Bilder überlegt integrieren. Icons sollten immer selbsterklärend sein und nicht aus Platzmangel Anwendung finden. Von 100 Webseiten-Besuchern sollten mindestens 75 ein eingesetztes Icon bzw. dessen Bedeutung sofort erkennen, wenn dies nicht der Fall sein sollte, muss auf einen Text ausgewichen werden. Im Web sind Worte immer eindeutiger als Icons. Bilder müssen zum Kontext, farblich sowie grafisch zum Webseiten-Charakter passen und nicht aus persönlichen Eigeninteresse, weil das Bild gerade gefällt, eingesetzt werden.
Hinweis
Diese Anleitung ist ein praktischer Leitfaden ohne Gewähr.Weiterführende Literatur
empfehlenswert sind folgende Bücher:- Web Usability von Jakob Nielsen und Hoa Loranger
- Don’t Make Me Think! A Common Sense Approach to Web Usability von Steve Krug
- Integrierte Informationsarchitektur – Die erfolgreiche Konzeption professioneller Websites von Henrik Arndt
- Usability Engineering kompakt. Benutzbare Software gezielt entwickeln von Michael Richter, Markus D. Flückiger

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